Fünf Tipps zu nachhaltiger Kommunikation

tue Gutes und rede darüberTue Gutes und rede darüber: Wenn sich Ihr Unternehmen regelmäßig engagiert, sollten Sie Ihre Stakeholder darüber in Kenntnis setzen. Nicht nur Kunden und Geschäftspartner sollten bei der Kommunikation Ihrer CSR Aktivitäten im Fokus stehen – auch Ihre Mitarbeiter sollten über das Engagement bescheid wissen.
So einfach wie es klingt: In vielen Unternehmen wird die Kommunikation intern wie extern stark vernachlässigt. Häufig ist es mit einer Rundmail oder einem Aushang am „Schwarzen Brett“ getan. Doch eine Vernachlässigung der Kommunikation kann fatale Folgen haben. So kann es zu enormen Abweichungen zwischen dem tatsächlichen- und dem wahrgenommenen Engagement des Unternehmens kommen. Im schlimmsten Fall bleibt das Commitment der Mitarbeiter aus, was das Aus für zukünftige CSR Aktivitäten bedeuten kann.

Damit dieses Szenario in Ihrem Unternehmen nicht eintritt, haben wir Ihnen fünf Tipps für eine nachhaltige Kommunikationsstrategie zusammengestellt.

 

5 Tipps zu nachhaltiger Kommunikation

Um die volle Wirkung ihres Unternehmensengagements zu gewährleisten, sollten Sie klare Ziele formulieren, diese konsequent umsetzen und kommunizieren. Die folgenden fünf Punkte sollen Sie dabei unterstützen, die nachhaltige Kommunikation Ihres Unternehmensengagements sicherzustellen.

1. Vision und Strategie

Vision und Strategie zum Engagement des Unternehmens müssen klar definiert sein. Zudem sollten sie im Unternehmenskodex verankert- und regelmäßig an die Stakeholder kommuniziert werden. Idealerweise gehen Vision und Strategie „in Fleisch und Blut über“ und werden so zum Teil der Unternehmenskultur. Hilfreich hierfür können Workshops und Mitarbeitergespräche sein.

Frage: Was möchten wir mit unserem Engagement erreichen und wie gehen wir dabei vor?

2. Relevanz

Unternehmensengagement kann viele Facetten haben. Trotzdem sollte es zu Vision und Strategie des Unternehmens passen. Ist die Relevanz des Engagements gegeben, ist es weitaus einfacher, sich mit den Aktivitäten zu identifizieren und diese einheitlich zu kommunizieren. Die Stringenz des Engagements schärft zudem das Unternehmensprofil.

Frage: Besteht ein Zusammenhang zwischen Engagement und Vision und haben wir diese klar dargestellt?

3. Angemessenheit

Um Zeit und Ressourcen zu sparen, sollte die Angemessenheit nicht aus den Augen verloren werden. Wichtig ist, dass die Berichterstattung über das Unternehmensengagement in einem ausgewogenen Verhältnis zu Umfang und Wirkung der Aktivitäten steht. So wäre es nicht angemessen, einen Nachhaltigkeitsbericht nur für die Einführung von Ökostrom im Unternehmen zu verfassen.

Frage: Ist diese Form der Berichterstattung angemessen für den Umfang der Aktivität bzw. Maßnahme?

4. Transparenz

Je höher die Transparenz, desto höher die Glaubwürdigkeit des Engagements. Falls vorhanden sollten Sie Quellen, Links und weiterführende Informationen für die Stakeholder bereitstellen. So geben Sie Ihren Stakeholdern die Möglichkeit sich detaillierter mit der Thematik auseinanderzusetzen und zeigen zudem, dass Sie sich eingehend mit dem Thema beschäftigt haben.

Frage: Gibt es Quellen, Links und weiterführende Informationen?

5. Vollständigkeit

Die Vollständigkeit der Berichterstattung Ihres Engagements ermöglicht Ihren Stakeholdern eine umfassende Bewertung des Unternehmensengagements. Auch die Berichterstattung über vermeintliche Fehler und missglückte Aktionen gehört zu einer ausgewogenen Kommunikationsstrategie. Trauen Sie sich auch diese zu kommunizieren. Häufig stehen z. B. Ihre Geschäftspartner vor ähnlichen Herausforderungen und so entstehen Austauschmöglichkeiten fernab der Produktblättern und Hochglanzprospekten.

Frage: Berichten wir nur über die Erfolge oder kommunizieren wir auch unsere „Learnings“, Herausforderungen und Misserfolge?

 
Bildquelle: © raphaelstrada – Fotolia.com

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